Beiträge von consul

    Der 12 jährige Franzose Trebol (v. Hot Blues a.d. Sally Can Wait ) hat Geschichte geschrieben. Der zweimalige Sieger des finnischen Gruppe 1 Bewerbes „ Kymi Grand Prix „ ist seit Sommer 2017 auf Menorca stationiert und hat dort sage und schreibe 40 mal in Serie gewonnen. Er übertraf damit die Marke vom Deutschen Bentley Sun aus dem Jahr 2011 um einen Zähler. Dabei „ verdiente „ er lächerliche 7.588,- € wobei er beim 40. Erfolg ganze 78,- € kassierte. Währen seiner gesamten Karriere gewann er ca. 700.000,- € und hat einen Rekord von 10,9.

    Also nicht nur Plutonio muss sich um wenige Euros weiterhin in südlichen Gefilden plagen.

    Einer der großen Stallions, Supergill ( Super Bowl – Winky’s Gill ) ist heute im Alter von 34 Jahren gestorben. Unzählige Top Pferde sowohl in den USA als auch in Europa zeugen von seiner Vererbungskraft.

    A.Gokesch’s Zante Laser belegte gestern, im mit 40.040,- € dotierten „Premio Citta di Padova“ einem Gruppe 3 Rennen über 1640 m für 4 jährige Pferde, in der Zeit von 12,3 den dritten Rang und verdiente für den Besitzer 3.712,80 €. Es waren lediglich 5 Pferde am Start von denen Zabul Fi in der Zeit von 12,0 siegreich war.

    Eine hervorragende Saison 2018 hatte bei den Deckhengsten der heuer 11 jährige Windsong’s Legacy Sohn CHAPTER SEVEN. Er stellte sowohl bei den 2 jährigen Hengsten mit Gimpanzee als auch bei den 2 jährigen Stuten mit Woodside Charm die Traber des Jahres in ihrer Altersklasse. Die Krönung war aber seine Tochter Atlanta die als Hambletonian Gewinnerin zum allgemeinen Traber des Jahres 2018 gewählt wurde. Bei so viel Erfolg ist es kein Wunder, dass seine Deckliste für 2019 bereits geschlossen ist.

    Auch an Vincennes geht der Umsatzrückgang und der Zuschauerschwund nicht spurlos vorüber.

    Waren es vergangenes Jahr noch 38.000 Besucher so kamen heuer, auch wegen des schlechten Wetters, „nur“ 36.000 auf das plateau de gravelle.

    Im Jahr 2015 flossen durch die Wettkassen noch 37.900.000,- €, voriges Jahr waren es noch 30.600.000,- € um heuer auf 29.700.000,- € zu sinken.

    Da ist es verständlich wenn die PMU Investitionen ebenfalls reduziert werden.

    Am Mittwoch starten Nero Maximus ( 8. Rennen 21:14 Uhr 2140 m Bänderstart, Startnummer 3 ) und Dreamboy As ( 9. Rennen 21:40 Uhr 2140 m Startnummer 5 ) in Aby.

    A. Merriman hat noch im November seinen 1000. Sulkyerfolg in diesem Jahr geschafft. Er ist der erste Fahrer welcher 2 Saisonen mit jeweils mehr als 1000 Siegen absolvierte.

    Wieder einmal etwas Statistik zu A. Merriman. Er verbringt weiterhin des größten Teil seines Lebens im Sulky hinter den Rennpferden.

    2018:

    Starts: 4039 das ergibt einen Schnitt von 12,7 Fahrten pro Tag.

    Siege: 946 das sind 23,4% der Fahrten.

    Gewinne: 9.054.227,-$ das macht ca. 2241,-$ pro Start.

    Kommt nichts Unvorhersehbares dazwischen wird er auch 2018 wieder die 1000 Sieg Jahresmarke weit übertreffen.

    Bei Regen und auf klebriger Bahn wurden die Finalläufe der Breeders Crown ausgetragen. Dass die gelaufenen Zeiten darunter litten ist klar.
    2 j. Hengste: Gimpanzee v. Chapter Seven in 1:54,4 = 11,3 überlegen mit 2½ Längen
    2 j. Stuten: Woodside Charm v. Chapter Seven in 1:54,1 = 11,0 sicher mit 1 ¾ Längen
    3 j. Hengste: Tactical Landing v. Muscle Hill in 1:52,1 = 09,7 überlegen mit 5 ¾ Längen
    3 j. Stuten: Lily Stride v. Muscle Hill in 1:53,2 = 10,5 nach Kampf mit Kopf
    Open Trot: Homicide Hunter v. Mr. Cantab in 1:52,3 = 10,0 nach Kampf mit einer ¾ Länge
    Ältere Stuten: Emoticon Hanover v. Kadabra in 1:54,1 = 11,0

    Ein neuer Stern am amerikanischen Traberhimmel scheint aufzugehen. Gestern wurden auf der 1000 m Bahn von Mohegan Sun Pocono Downs die Breeders Crown Vorläufe für die 2 Jährigen ausgetragen. Dabei deklassierte Woodside Charm v. Chapter Seven a.d. Firewors Hanover ( also eine Halbschwester vom sehr erfolgreichen Deckhengst Explosive Matter ) ihre Konkurrentinnen und gewann ihre Elimination mit 10 Längen Vorsprung in 1:53,0 = 1:10,2. Sie blieb damit auch bei ihrem sechsten Antreten ungeschlagen und verdiente bisher 221.658,- $ zu denen in einer Woche weitere 300.000,- $ dazu kommen können. Bemerkenswert ist, dass sie wegen einer Beinverletzung sehr spät antrainiert werden konnte und erst am 27.6. ihre Qualifikation absolvierte.

    Das Kentucky Futurity für die 3j. Hengste ( 434.000,-$ ) holte sich ganz sicher der Muscle Mass Sohn SIX PACK mit A. Svanstedt im Sulky in der Zeit von 1:49,1 = 1:07,9 vor Crystal Fashion und Met’s Hall.

    Das Kentucky Futurity 225.000,- $ für 3 j. Stuten wurde von der Chapter Seven Tochter ATLANTA mit S. Zeron im Sulky in der Zeit von 1;51,1 = 1:09,1 vor Seviyorum und Nixie Volo gewonnen.

    Den ersten Vorlauf gewann Lily Stride in 1:50,2 = 1:08,8 vor Pat Matters und Seviyorum.

    Den zweiten Vorlauf entschied Plung Blue Chip mit Einstellung ihres eigenen Weltrekordes von 1:49,4 = 1:08,2 für sich. Zeitgleich endete Atlanta auf dem zweiten Platz während Manchego bereits weit zurück als Dritte einkam.

    Im Finale trat Manchego nicht mehr an und es schien wieder zum Zweikampf Atlanta – Plunge Blue Chip zu kommen als Letztere im Schlussbogen komplett ausspannte und auch noch einsprang.

    Der 6j. Wallach Homicide Hunter v. Mr. Cantab a.d. Evening Prayer trat heute Abend auf der Red Mile in Lexington mit B. Sears im Sulky im „Allerage Farms Open 145.000,- $“ an. Dabei stellte er mit der Zeit von 1:48,4 für die Meile = 1:07,6 Kilometerzeit einen neuen absoluten Weltrekord für Traber auf.

    Der Ready Cash Hengst READY FOR MONI a.d. Nothing but Moni v. Credit Winner a.d. Moni Maker brachte 220.000,- $, der Bold Eagle Hengst JACOBO DEO a.d. Resora Lb v. Conway Hall a.d. Gilly Lb fand für 145.000,- $ einen Käufer. Beide bleiben in den USA.

    Nach turbulenten Eleminations schaffte gestern ATLANTA ( Chapter Seven – Hemi Blue Chip – Cantab Hall ) die einzige Stute im Feld die Überraschung und gewann das Hambletonian in Rekordzeit von 1:08,9. Es war der erste Sieg einer Stute nach Continentalvictory im Jahr 1996. Erleichtert wurde ihr der Sieg durch das völlige Versagen von Favorit Wolfgang in der ersten Elemination und dem Fahrfehler von Ake Svanstedt in der zweiten Elemination der seinen Favoriten Six Pack im Finish an der Innenkante durchpressen wollte dabei aber mit Brian Sears kollidierte und einsprang womit beide Vorausfavoriten den Einzug ins Finale verpassten.

    Ein Antreten von Readly Express ist unwahrscheinlich

    Der Trainer Timo Nurmos kann ihn nicht optimal vorbereiten.



    "Wie es jetzt aussieht, sind die Chancen sehr gering, dass Readly Express startet", sagte er SVT Sport.