Beiträge von Erwin Kloibhofer

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    Auf Grund der Maßnahmen und Absagen, wäre es aber vielleicht doch einmal ein großer Schritt wenn sich alle Vereine zusammenschließen und in dieser Woche dennoch ein Renntag veranstaltet wird. Eine komplett rennfreie Woche im Sommer ohne Rennen auf keiner A- oder B-Bahn wäre ein glatter Hohn, für die sowieso heuer durch diese Krise schon gebeutelten "Aktiven", deren Stand in den letzten Jahren schon schwer genug war bzw. ist

    Den Donnerstag Renntag in Baden (16.7.) (der eben abgesagt wurde), auf Sonntag 19.7. verschieben?

    Ich würde es auch übersichtlicher finden ein Thema "München Daglfing 13.6.2020" anzulegen, und dort dann alles reinpacken was irgendwie mit dem Renntag zu tun hat. Weil dann kann man später auch leichter wieder Themen durchforsten.


    Davon abweichen (also extra ein neues Thema anlegen) würde ich nur dann, wenn sich ein Diskussions-Thema ergibt, woraus sich absehbar eine tiefere Debatte entwickeln kann.

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    Ich lasse mich nicht von meiner Überzeugung abbringen, dass die einzige Chance die Aquisition von Neukunden -> Besucher,Wetter -> Besitzer -> ev. einmal Amaturfahrer ist

    Lieber peezy56

    Du hast natürlich recht: das was Du beschreibst ist der traditionelle Weg wie es immer war und immer sein wird. Auch hast du damit recht, dass die Spieler die schon da sind ihr Budget haben und darüber nicht hinaus gehen.


    Jackpots ziehen Spieler an, die normalerweise keinen Cent in österreichische Bahn stecken würden. Vor einigen Jahren als mehrere zehntausend Euro in einem V6 Jackpot steckten, war die Krieau in aller Munde...
    Wettarten mit Jackpots sind etwas was man ganz kurzfristig auf die Beine stellen kann, und was kurzfristig einen positiven Effekt haben könnte - quasi zum Null-Tarif. Letzte Saison hatte Baden das Pech, dass es außergewöhnlich viele Favoriten-Siege gab. Leider ein Nebeneffekt der kleiner werdenden Felder. Aber grundsätzlich denke ich schon, dass das ein wichtiger Mosaikstein sein kann.

    Es gibt praktisch keinen Aspekt wo man nachbessern kann und muss um das Produkt als Ganzes attraktiv zu machen - sowohl für Pferdebesitzer, Besucher als auch für Wetter. Ansprechendes Ambiente, Side-Events, gute Gastronomie, Informationen für Wett-interessierte, qualitativ hochwertiger Content im Live-Stream, professionelles Umfeld für Besitzer/Züchter/Trainer/Fahrer (Informationsaustausch, Einbindung in Entscheidungen, gegenseitig unterstützten wo es Sinn macht). Die Liste lässt sich sicher endlos fortsetzen...


    Kleiner werdende Starterfelder sind ein Problem, weil sich damit die Quoten nach unten bewegen, was wieder weniger Wetter anzieht - ist ja alles bekannt.


    Viele dieser Probleme lassen sich nicht kurzfristig lösen. Was über lange Zeit vernachlässigt wurde lässt sich nicht einfach so umkehren. Hier wäre es schon großartig zumindest eine Trendumkehr zu schaffen. Aber was kann man kurzfristig machen?


    Jackpots sind das um und auf um Wetter anzulocken die sonst nicht auf die Rennbahn schauen. Wettarten mit Potential für Jackpots sind die Zugpferde in den Ländern wo es gut läuft. Die V76 auf allen Bahnen anzubieten wäre ein erster einfacher Schritt. Den V76 Jackpot von einer Bahn zur nächsten wandern zu lassen würde nicht nur das Produkt attraktiver machen, sondern sendet auch das Signal eines gemeinsamen Auftritts der Rennvereine nach außen (Stichwort: gemeinsame Vermarktung... ATG, PMU, GermanTote, etc).


    In Schweden bietet man in Kürze die V86 mehrmals in der Woche an. Auch dort wird gehandelt.

    Feine Videovorschau die der BTV (wie immer) seinen Besuchern anbietet :thumbup:

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    Allen Fans und Spielern, die am 31. Mai von daheim zusehen und online wetten, legen wir besonders unseren Außenwett-Partner „trotto.de“ ans Herz, der nämlich „Traben in Baden“ („Traben Hautnah“ passt am 31. Mai als Slogan nicht ganz…) auch in Krisenzeiten voll zur Seite steht. Auch dafür einmal an dieser Stelle ein großes Dankeschön!

    Also auch für Sonntag in Baden gilt, wer den Rennverein mehr als sonst unterstützen möchte, wettet (wenn möglich) über TROTTO.DE

    Ich bin wirklich sehr gespannt auf den Renntag am Sonntag in Baden! Wenn sich die Gäste an die Regeln halten (und davon gehe ich aus, denn ich finde die Österreicher verhalten sich sehr diszipliniert und mit "Hausverstand" in dieser Krise), dann könnte das der Beginn von einem Hauch an Normalität darstellen.


    Jetzt geht es darum "das Werkl" am Leben zu erhalten, die Vereine zu unterstützen, damit diese (und alle Beteiligten die dran hängen) gut durch die Krise kommen! :thumbup:

    Sponsoren sind wichtig, keine Frage. Sponsoren geben Geld um irgend eine Form von Werbeeffekt zu erzielen.

    Was ich meinte sind Privatpersonen, die Löcher in der Kasse (die jeden Renntag entstehen) aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Oder die "ehrenamtlichen" Helfer, die ihre Zeit und Kraftanstrengung opfern, um diese Renntage mit einem minimalen Budget überhaupt zu ermöglichen. Und dafür bekommen sie (wenn's gut geht) einen warmen Händedruck, und vielleicht mal ein Dankeschön... Solange es solche Idealisten gibt, solange wird es auch den Rennsport geben. Ohne sie wäre schon längst Feierabend...

    Was meinen Sie mit "kann sich das nicht ausgehen"? Ob man schwarze Zahlen schreibt?

    Ich hoffe Ihnen ist klar, dass in Ebreichsdorf (und auch anderswo) einzig und alleine nur deshalb ein Betrieb aufrecht erhalten werden kann, weil hier eine Gruppe von echten Freunden des Sports immer und immer wieder ihr privates Geld rein stecken...

    An all jene die heute nach Ebreichsdorf wetten wollen oder können, empfehlen wir (wenn möglich) die Wettplattform von TROTTO.de zu nutzen. Und zwar aus dem einfachen Grund, da diese Plattform dem AROC bei den Provisions-Bedingungen in ganz besonderer Art und Weise entgegen gekommen ist. Und dies nochdazu pro-aktiv! Finde ich persönlich großartig, und eine tolle Unterstützung für den österreichischen Trabrennsport! :thumbup:

    Stimme Roemisch Otto zu! Allerdings muss man sich auch diszipliniert verhalten.

    Ich nehme an der BTV wird noch klar kommunizieren was man mit den Behörden vereinbart hat? Ich nehme mal an, dass es nicht erlaubt ist dass man sich entlang der Banden aufstellt, und seine Helden anfeuert. Das wird man sich wohl verkneifen müssen. Statt dessen ist es wohl notwendig, wie in anderen Restaurants auch, sitzen zu bleiben, und die Rennen halt so zu genießen.


    Was wir auf jeden Fall vermeiden wollen, ist dass eine behördliche Aufsichtsperson irgendwas zu bemängeln hat, und deshalb die ganze Veranstaltung untersagt - was natürlich künftige Renntage auch in Gefahr bringen könnte.

    Ich nehme mal an die Sache mit den Jackpots war keine einfache Entscheidung für den AROC. Jackpots beleben das Wettgeschäft, auch und vor allem bei Online-Wettern. Auf der anderen Seite, verprellt man die Spieler die brav zur Rennbahn kommen, aber nicht online wetten können oder wollen. Egal welche Entscheidung man in dieser Lage trifft, ein Lager wird mit der Entscheidung jedenfalls unzufrieden sein...

    Unterschiedliche Regionen sind unterschiedlich stark betroffen. Das ist in fast allen Ländern so. Deshalb macht es für mich total Sinn die Maßnahmen lokal an die jeweilige Situation anzupassen, und nicht mit einem Kamm über alles gleich drüber zu fahren. Da es unterschiedliche Standorte quer übers Land verteilt gibt, kann man so "leicht" ausweichen, und den Sport insgesamt auf einen annehmbaren Level weiter führen. Das ist zwar unangenehm für alle Beteiligten, aber das einzige Richtige in dieser Situation.