Beiträge von Alexander Sokol

    Bigboy Wie bereits privat geschrieben - meinen Kenntnisstand und dem "Rennbahnklatsch" nach wurde der BTV bereits am 28.07. davon informiert, somit hätten die Verantwortlichen einschreiten können.


    Für mich ist das Thema Championat der 5- und 6-jährigen beendet und da in diesem Thread andere Unstimmigkeiten herrschten gibt es womöglich in der Tat nur noch die notwendigsten Informationen meinerseits.

    Wie Bigboy erkannt hat läuft viel Zeit in den Sport bezüglich Gedankengänge, Informationen etc. ein, die werde ich "womöglich" anderwertig nutzen und sämtliche Services die es schlichtweg gratis gab ruhend stellen. Das werde ich mir in den nächsten Tage noch durch den Kopf gehen lassen - denn "Undank ist der Welten Lohn" ;) frei nach Norbert van Tiggelen

    Bigboy Ich frage mich nur ob du dann auch der Meinung bist dass sich die beiden Berliner Trabrennvereine jener in München-Daglfing und andere in Deutschland auch zu viel gefallen lassen? Dort gibt es ähnliche erst kürzlich erlassene Verordnungen, denen man sich trotz Interventionen beugen musste. In Wien hat es noch ganz andere von den Magistraten vorgesehene Verordnungen gegeben, die der WTV dann doch sogar abwenden konnte. Aber selbst wenn man davon informieren würde ist es in der Regel so dass die Menschheit das im Sinne der Sache als normal ansieht, während Dinge gegen die man nicht vorgeht oder vorgehen kann gleich katastrophal sind und man sich allen ergibt was einen so vor die Füße geworfen wird. Schließlich werden ja immer nur die negativen Sachen diskutiert und erwähnt währenddessen Positives zur "Normalität" zählt bzw. kaum berücksichtigt wird.

    Es gibt von politischer Seite leider keine bzw. zu wenig Unterstützung, und ich sehe es ähnlich wie S.H. es wird lediglich darauf gewartet bis dem WTV finanziell oder durch eine Missachtung einer der Verordnungen der Riegel vorgeschoben wird bzw. werden kann. Zur allgemeinen Information es hat heuer schon direkt an Renntagen Kontrollen der verschiedenen Magistrate gegeben ob die Anordnungen eingehalten werden. Zum Glück hat es da nie Beanstandungen gegeben - und diese Kontrollen sind jederzeit möglich.

    Sirvano Das sind wir bei einem ähnlichen Punkt wie einen Absatz zuvor geschrieben. In Budapester Kimcsem-Park hat(te) der Staat seine Finger im Spiel und fördert auch die Rennen dort, zumindest hat man die Rennbahn dort im technischen Bereich besser und moderner gemacht und auch die Stallungen neu aufgebaut - ob jetzt bei den Rennen auch noch staatliche Unterstützung gibt weiß ich nicht, war am Anfang aber jedenfalls auch so. Genauso haben Pferderennen in Schweden einen anderen Stellenwert und in Frankreich wo das Pferd als Kulturgut gilt sowieso, da ist man politisch sowieso ganz vorne mit dabei.

    Ich bin mir sicher selbst wenn jemand über die Amateur Herren-Europameisterschaft in Wien informiert wurde, wird man weder personell noch finanziell irgendeine Unterstützung bekommen. Der WTV lädt regelmäßig die politisch zuständigen Personen in den Ministerien zu Derby- und Hunyadyrenntag ein, wenn man eine Absage erhält ist das ja schon fast eine Sensation denn in der Regel kommt gar keine Rückmeldung - der letzte Besuch - glaub Peter Hacker ist es gewesen bzw. der Bezirksvorsteher des. 2 Alexander Nikolai - ist nun auch schon wieder ein paar Jahre her.

    Auch wenn ich mich zum x-ten Mal wiederhole - der Trabrennsport kann in Zeiten wie diesen nur als Gemeinschaft funktionieren und dabei müssten alle Interessensvertretungen an einem Strang ziehen - an einem aktuellen Projekt an den im Hintergrund gearbeitet wird ist aber ersichtlich wie weit man davon weg ist.

    Rein wirtschaftlich wird das "PMU-Projekt" für den Welser Trabrennverein heuer weniger abwerfen in der Endabrechnung als in den vergangenen Jahren. Das hat mit dem Verteilungsschlüssel zu tun, der wie schon einige Male erklärt 15% des Gesamtpools für die Nicht-PMU Veranstalter vorsieht, und darunter wieder aufteilt die Anzahl der ausgetragenen Rennen der Vereine zu den Gesamtrennen der "PMU-Nichtveranstalter" wo man sicherlich rein als Welser Trabrennverein ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben 2/3 aller Nicht-Veranstalterrennen stets ausgetragen hat, und somit geschätzt auf etwa 10% des Gesamtpools gekommen ist.

    Ein wenig positiver wird es noch durch den Umstand der Verschiebung des Renntages in Enghien, wodurch Wels bekanntlich ja 7 anstatt nur 4 Premium Rennen auf Equidia ausgestrahlt hat. Dennoch ist man hier mit 7 von knapp über 100 ausgetragenen PMU Premium Rennen bei nur etwa 7% der ausgetragenen Rennen und das von 85%, bedeutet man erhält aus dem PMU-Gesamtpool wie oben beschrieben weniger als in den vergangenen Jahren.

    Dennoch ist dieser Schachzug von Präsident Karl Moisl im Sinne des österreichischen Trabrennsports ein guter gewesen, denn hiermit ist Österreich ein wenig flexibler geworden was die Verteilung der PMU-Renntage auf Termine unter der Woche betrifft geworden. Immerhin ist man im Schnitt pro Rennen heuer in der internen Österreichrangliste derzeit auf Platz 1 und nach der Krieau mit dem Derbyrenntag wo wir ebenfalls im Genuss von mehr übertragenenen PMU Rennen gekommen sind auf Platz 2 im Tagesumsatz. Bessere Umsätze versprechen am ehesten dann noch die sonntägigen Krieauer PMU-Lunch Renntage am 15.11.und 27.12. die quasi Vorspiel im Pariser Wintermeeting sein werden, dennoch ist ein solcher exorbitanten Umsatzschnitt wie jener in Wels nicht leicht zu überbieten.

    Insgesamt gesehen wird sich somit dieser "PMU-Opferrenntag" für Wels und den gesamten österreichischen Trabrennsport in den kommenden Jahren also sicherlich positiv auswirken, da nun einmal die PMU-Umsätze wie ja an den Statistiken zu sehen ist ganz stark von guten Beginnzeiten abhängt.

    Die bisher besten 6 Renntage im Schnitt pro Rennen bestätigen das auch:


    Platz 1: Donnerstag, 13.08. Wels mit 7 PMU-Rennen (13:07 bis 16:20 Uhr) - 315.630,34 Euro
    Platz 2: Montag, 06.04. Wien-Krieau mit 5 PMU-Rennen (11:14 bis 13:22 Uhr) - 313.836,09 Euro
    Platz 3: Sonntag 07.02. Wien-Krieau mit 5 PMU-Rennen (10:42 bis 12:47 Uhr) - 306.562,43 Euro
    Platz 4: Sonntag, 11.01. Wien-Krieau mit 5 PMU-Rennen (10:32 bis 12:47 Uhr) - 304.960,10 Euro
    Platz 5: Sonntag, 21.06. Wien-Krieau mit 11 PMU-Rennen (14:47 bis 20:10 Uhr) - 272.570,96 Euro
    Platz 6: Mittwoch, 15.07. Baden mit 4 PMU-Rennen (19:04 bis 20:43 Uhr) - 250.554,05 Euro

    Unter der Woche als Lunch Renntag ist somit extrem wichtig, wie man eben an dieser Aufstellung sehen kann. Somit kann man hier auch einmal ein Dankeschön ausrichten im Sinne des österreichischen Trabrennsports. Da Wels auch geographisch gut gelegen ist für die Gäste aus Bayern, sind auch halbwegs gut gefüllte Felder zu erwarten.

    Ändert zwar weiterhin nichts dass ich in Wels in einigen Bereichen noch Verbesserungsbedarf sehe, daran könnte man aber auch arbeiten wenn man will und nicht immer nur stur bleibt - dennoch wurde dort ein wichtiger Schritt getan.

    Ich hatte überlegt nochmals auf die Vorkommnisse des letztwöchigen PMU-Renntages (9.Rennen mit falschen Einlauf) einzugehen, aber es scheint sowieso niemanden zu interessieren ob ein Fehler passiert ist bzw. ob der vielleicht Konsequenzen für PMU-Rennen in Österreich hat. Somit spare ich mir das ;)


    Bin gespannt wie der nächstjährige PMU-Kalender aussieht - wenn ich einen Wunsch hätte dann sind davon einige unter der Woche zu Mittag

    Andreas Steiner


    Herzlichen Dank für die Rückmeldung. Heißt demnach wenn die Qualimarken in anderen UET-Ländern beispielweise 1:35,0 für Dreijährige ist und diese unterboten wird, wird sie in Österreich akzeptiert weil sie in dem dortigen Land ja unterboten wurde irrelevant ob es für einen hiesigen Traber reichen würde. Korrekt? Oder zählt dann die österreichische Qualimarke egal auf welcher Distanz?

    Die hiesigen Qualimarken wurden ja auf 2100 Meter verlegt, da man die Marken als nicht mehr zeitgemäß empfunden hat und dahingehend eben zumindest die Distanz angepasst hat, da auch schonender für die Pferde wenn diese Unsicherheiten zeigen und dann eben nicht über 1600 Meter ins Ziel gehetzt werden müssen um die Qualimarke zu unterbieten. Es kann doch nicht auf der einen Seite eine Anpassung stattfinden die auf einer anderen Seite wieder ausgehebelt werden kann.

    Soll jetzt auch keine Kritik an dich sein Andreas Steiner sondern lediglich eine Feststellung, das dieser Umstand eigentlich auch adaptiert werden muss.

    Gratulation an Michael Holly zum zweiten Sieg in Serie des von ihn "zurückgekauften" North Shore - war ja in Schweden noch unter einer Besitzergemeinschaft am Werk wo er auch beteiligt gewesen ist, wegen glaub Unstimmigkeiten dann aber verkauft werden sollte. Ist nun aber schon seit etwa 9 Monaten in seinem Besitz und unter der Obhut von Pavel Tasmin.

    Heute gewinnt North Shore in Tongeren (Rennvideo: https://youtu.be/J0rXGTcTjqU) mit Gilles WILLEMS recht sicher mit etwa 2 Längen Vorsprung zu Toto 6,4 für 1 als 4. Chance am Wettmarkt. Nach dem man nach ruhigen Start etwa 650 Meter die Spitze übernommen hatte, gab es in weiterer Folge kein vorbei kommen am 4-jährigen dunkelbraunen Wallach (Tactical Landing a.d. Fashion on Stage v. Donato Hanover)

    Vor 14 Tagen siegte North Shore bereits in einem Doppelsitzerrennen mit Fahrer Jules van den Putte.

    Pferdedaten bzw. Link zur belgischen Traberdatenbank: https://www.trotting.be/horses/90403/

    DerWinzer Die Frage ist wie bindend die Qualfikationsmarken in der Tat sind. Für meinen Geschmack müssen die in dem Land wo gestartet wird geltenden Qualimarken Gültigkeit haben - da diese lt. 1.1.2026 anders sind als von diesem Pferd absolviert dürfte es nicht starten.

    Aber ja - das ist eine Entscheidung der Zentrale - solange von den Betroffenen des Rennens aber kein offizieller Protest eingereicht wird - wird auch die Zentrale sicherlich nicht von sich selbst aus aktiv werden ;).


    Sirvano Naja eigentlich um das Championat der 5- und 6-jährigen.

    Ist es nicht im Leben auch immer so das man bei einem Thema anfängt und dann auf andere abschweift. Wenn du einen Themenwechsel nicht verträgst darfst du dich auch mit niemanden mehr in deinem Leben unterhalten, da wird es nämlich auch öfter vorkommen oder verbietest du deinen Gesprächspartner dann auch den Mund?

    Und wenn du zurück zum Thema willst - ich finde es von Verantwortlichen eigentlich schändlich Trainern schlecht ins Gewissen zu reden und ihnen vorwerfen ihre verletzten Pferde nicht zu starten, da man sich ja den A... aufreisst für den Sport und dann nur Undank in Form von nicht gestarteten Pferden erntet. Sowas aber auch - sieht man wieder wo die Prioritäten bei so machen Leuten liegen.

    Es wäre halt auch einmal nett mit offenen Karten - im Sinne von Transparenz was die genannten Pferde in Badener Zuchtrennen betrifft - zu spielen.


    Auch wenn die Nachnennung das dreifache kostet ist es wettbewerbsverzerrend und wieder einmal ungerecht jenen gegenüber die von Anfang an ihre Einsätze leisten und eben wie oben beschrieben dann leider verletzt nicht teilnehmen können. Abgesehen davon das sowieso keiner nachvollziehen kann ob ein Pferd tatsächlich nachgenannt wurde, eben weil alles im Geheimen gemacht wird.

    Das noch zum Thema Championat der 5- und 6-jährigen und den Umgang mit den Aktiven.


    Auch viele Aktive pflichten Derbywoche bei die sich schon den Start der Krieau wieder wünschen, wo bei Gott sicher auch nicht alles immer perfekt ist, aber doch in vielen Belangen deutlich besser.

    Ich persönlich finde so manche Vorgänge schade - weil die Badener Trabrennbahn vom Ambiente, der Anlage des Geländes, der Gastronomie etc. eine der schönsten wenn nicht die schönste in Europa ist,

    mustique  

    Auf Grund der nicht mehr zeitgemäßen Qualifikationsmarken hat es bei der Leitungssitzung der Zentrale am 23.09.2025 einen neuen Beschluss gegeben der mit 1.1.2026 in Kraft getreten ist.


    Renndistanzen und Qualifikationsmarken ab 1.1.2026 gültig für Qualifikationen und Probeläufe auf A- und B-Bahnen:

    • Qualifikationsmarke für Zweijährige 1:27,0 – 1600 Meter
    • Qualifikationsmarke für Dreijährige 1:26,0 – 2100 Meter
    • Qualifikationsmarke für Vierjährige 1:25,0 – 2100 Meter
    • Qualifikationsmarke für Fünfjährige und Ältere 1:23,0 – 2100 Meter


    Im ÖTR wird im Artikel VII § 14 Abs. 1 geschrieben: Die in einem Rennen vorgeschriebene Qualifikation eines Pferdes muß zur Zeit der Abhaltung des Rennens gegeben sein.
    Abs. 2: Pferde, die für ein Rennen die Qualifikation nicht besitzen, werden, wenn sie in diesem Rennen trotzdem starten, disqualifiziert.

    All Chianti wurde auf der slowenischen Bahn in Lenart qualifiziert über 1600 Meter


    In Deutschland sind schon seit längerer Zeit Qualifikationen ab Dreijährig für einen Start nur dann gültig, wenn die Distanz über 2000 Meter erfolgt ist. Vor dieser Änderung auch bei uns hast du also mit einer 1600 Meter-Quali in Deutschland nicht starten können, da die dortigen Qualifikationsmaßstäbe nicht erfüllt wurden. Einzig wenn du nach der Quali auch schon ein Rennen bestritten hattest über 2100 Meter und dies auch in einem positiven Rennergebnis geendet hat, dann hast du auch in Deutschland für Rennen eine Startberechtigung gehabt - aber nur mit Quali ohne Rennen über die geforderte Distanz nicht.

    Die Frage die sich somit stellt ist das Pferd All Chianti somit überhaupt für Rennen in Österreich, wo seit 1.1.2026 andere Qualiansprüche gelten, überhaupt startberechtigt gewesen.

    Wenn nein muss man eigentlich dem Artikel VII § 14 Abs. 2 folge leisten und das Pferd disqualifizieren - darum geht es ;)

    Was mich persönlich irritiert, man sieht Bilder auf denen Miss Chianti und All Chianti gemeinsam die Qualifikation absolviert haben, womit der Fahrer nicht bei beiden Pferden Ernest Probst gewesen sein kann. Ich weiß nicht ob Magdalena Graßmugg die wohl das zweite Pferd in der Quali pilotiert hat, eine Lizenz für 2026 gelöst hat und somit nicht als Fahrerin aufscheint ,dann wäre es für eines der beiden sowieso eine nicht zu wertende Quali gewesen. Prinzipiell dürfte sie als Tochter ja durchaus ein Pferd im Familienbesitz qualifizieren.

    S.H. Bei den von mir angesprochenen Trainern hat es sich auch nicht um jene am Standort Krieau gehandelt die hätten dabei sein wollen.

    Auf eine gewisse Art und Weise ist jeder sein ein einzelner Unternehmer, von dem her ist es auch ein wenig verständlich. Da ich das Konstrukt aber ein wenig anders sehe wird es auf Dauer für die kleinen Einzelunternehmer nicht funktionieren ohne einer trotzdem gemeinschaftlichen Basis wenn sie nicht umdenken, dass muss halt auch einmal klar gemacht werden - obwohl für die meisten wird es auch nicht mehr entscheidend sein, die haben ja nur noch ein paar Jährchen.

    Was ich an dem Sport immer wieder phänomenal finde - jeder weiß was die anderen alles falsch machen, aber was sie selber falsch machen wissen sie meistens nicht. Auch das hat sich eigentlich nie geändert - manches ist ja richtig amüsant wenn es nicht gleichzeitig auch traurig wäre bzw. ist.

    S.H. Hierzu muss man fairerweise sagen dass es für die Trainer von der Uhrzeit her kein idealer Termin gewesen ist. Es war einer der besseren Tage in der Winterzeit, wo viele es für Schnellarbeiten genutzt hatten - da in diesem Monat ja wirklich schwierige äußere Bedingungen geherrscht haben.

    Peter Truzla hatte an diesem Tag selbst eine Veranstaltung vom ÖFB und Christian Pfeiffer hat sich krankheitsbedingt ja entschuldigt.

    Es haben sich schon einige Trainer im nachhinein aktiv auch gemeldet und generell den Stammtisch für gut befunden und wären bei einem besseren Zeitpunkt auch dabei.

    Ich werde im Herbst sicherlich zu den damaligen Themen plus dem einen oder anderen Thema nochmals einen Stammtisch machen, dennoch würde ich mich über mehr Anteilnahme was eben Themen betrifft schon recht glücklich. Muss ja auch nicht ausführlich beschrieben sein, sondern in Stichworten - einfach "Brainstormartig".


    In der Zuchtgruppe geht leider auch nicht alles so schnell wie wir uns das vorstellen, aber zumindest wurden einige Dinge in den Zentralesitzungen schon als gut empfunden und in Angriff genommen bzw. der weitere Auftrag zur Ausarbeitung von Themen an die Zuchtgruppe erteilt. Das finde ich für meinen Geschmack positiv, auch wenn es nur kleine Schritte und eben ein langsames Vorankommen ist, jedoch weit besser als Stillstand.

    Das würde ich gerne halt in der breiten Maße zu verschiedensten Bereichen so haben wollen, aber wenn nichts kommt ist es schwer etwas voranzutreiben.

    Sirvano Wenn es etwas konstruktives ist oder wie hier eine Begründung dahinter liegt was genau störend ist, wird eine Kritik nie lästig oder störend sein.

    Somit wird es auch keine MINUS geben ;)

    Wenn es ein Thema gibt einfach ansprechen und wenn es eine mehrheitliche Zustimmung zu dieser Sache gibt, wird man auch versuchen es anders zu gestalten sofern möglich.

    Betrifft nicht nur meine Person sondern allgemein den Sport.

    Schließlich gibt es ja ein Forum wo man über die einen oder anderen Dinge diskutiert, sich austauscht und man wird auch nicht immer mit jeden einer Meinung sein. Das wichtigste ist dennoch immer der gegenseitige Respekt. Ich finde es fast schade dass man persönlich mit vielen in Gesprächen Dinge findet die als verbesserungswürdig gesehen werden - im Forum sich viele dann aber nicht äußern.

    Wenn man eine Veränderung oder Verbesserung will, muss man sich aber dazu äußern ansonsten verstummt es im Nirvana - so kann man sich als Trabrennsport im allgemeinen nicht verbessern oder verändern.

    Das Thema Stammtisch ist genau deswegen wieder eingeschlafen, ich habe nicht den Eindruck dass jemand wirklich daran interessiert ist - denn ich habe bis dato weder Themanvorschläge per PN, Mail oder sonst was bekommen - somit scheint für mich für alle die Traberwelt wie sie aktuell ist mit all ihren Themen ja vollkommen in Ordnung zu sein. Kann ich mir zwar persönlich nicht vorstellen wie sich in so manchen Gesprächen mit Besitzern, Züchtern, Trainern, etc. zeigt aber bitte, mehr als etwas anbieten kann man nicht.

    Wie war das nochmal mit Wels ist nicht PMU fähig? Ist sowas dort passiert am ersten Renntag? :)

    Ich habe nie etwas von nicht PMU-fähig geschrieben sondern lediglich dass man hoffen muss das niemand von einer französischen Rennleitung aufkreuzt. Für mich waren auch an diesem Renntag nicht alle Dinge astrein, aber wie an anderer Stelle schon geschrieben Sachen aufarbeiten nach einem Renntag ist nicht die Stärke im österreichischen Trabrennsport. Wie kann es sein das zB ein Fahrer der ganze FÜNF MAL an zwei Renntagen dasselbe Delikt aufgebrummt bekommt, Strafen erhält als wäre es das erste Mal? Vielleicht sollte DerWinzer alle Beiträge von mir lesen und nicht nur die wo man vielleicht negatives findet.

    Zudem hatte ich auch das Positive erwähnt, dass Wels gewillt ist unter der Woche zu Mittag zu veranstalten wo die deutlich besseren PMU-Wettumsätze erzielt werden zu veranstalten. Glück hatte man mit dem Umstand, nämlich der gesetzlich notwendigen Verschiebung in Enghien, womit man auf einmal zur Top-Zeit in Frankreich Alleinveranstalter gewesen ist und mehr Rennen zugewiesen bekommen hat. Mit einer Top-Bahn als Partner hätten pro Rennen dann sogar 500.000 Euro Umsatz stehen können, allerdings hätte man dann wohl auch nicht sieben Rennen bekommen.

    Was viele anscheinend noch nicht verstanden haben - es ist egal ob die Bahn Wien-Krieau, obwohl ich nach Rückmeldungen von PMU-Wettern weiß dass sie dort am liebsten ihr Geld "abladen" da für die Pferde und Wetter die fairste Bahn in Österreich - oder gar Altheim - und das ist nicht abwertend gemeint. Solange dort ansehnliche Starterfelder zu einer vernünftigen Uhrzeit angeboten werden am besten noch unter der Woche mit einer vernünftigen Partnerbahn, ist der Name der Rennbahn eigentlich egal solange alles für den Wetter fair abläuft. Altheim und Gröbming erfüllen aber wahrscheinlich nicht die Mindestanforderungen für PMU-Rennen - was ich aber eigentlich damit sagen möchte es muss einfach das Gesamtpaket an Startern und die Komponenten wie Uhrzeit, Veranstaltungstag und Partner passen.

    Auch schon an anderer Stelle erwähnt, es wurden in Wels auch viele gute Wegweiser gesetzt, man sollte sich auf den Lorbeeren nie ausruhen sondern stets weiterarbeiten und zur Not auch mal Hilfe annehmen, Kritik zulassen und zumindest darüber nachdenken ob nicht etwas Wahres darin oder dahinter steckt.

    Und zu deiner Information DerWinzer mein Kollege Patrick Bogert hat mich zur Sicherheit dennoch ein paar Mal kontaktiert, damit eben keine Fehler passieren. Schließlich hat sich meine Einstellung dass ich nicht zwingend Pro Verein sondern für den österreichischen Trabrennsport bin nicht verändert. Nur weil ich wegen Meinungsverschiedenheiten an manchen Stellen nicht erwünscht bin, heißt es nicht das ich komplett dagegen arbeite. Was ich sehr wohl bin und da mache ich keinen Hehl daraus, sehr sehr kritisch bei Dingen die mir einfach sauer aufstoßen und in eine Richtung gehen die nicht Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Fairness für alle bedeutet.

    Wer das noch immer nicht verstanden hat, der tut mir ehrlich gesagt leid - denn eine neutralere Person die nicht alles durch die rosarote Brille sieht, davon wird man nicht sehr viele finden.

    Und zum Abschluss nochmals - auch ich bin nicht problem- und fehlerlos im Gegensatz zu vielen anderen kann man mit mir aber diskutieren und dafür brauch ich keine anonymen Nicks.






    Ich verstehe Herrn Sokol schon auch! Wahrscheinlich hat er nur mehr seine Pferde, die er über alles liebt! Und selber einsehen, dass man krank ist, macht in Wirklichkeit niemand! Aber man darf niemanden anderen gefährden! Auf alle Fälle, dennoch alles Gute!

    Ich verstehe es aus seiner Sicht auch - dennoch darf und soll man niemanden gefährden, was aus meiner persönlichen Sicht allerdings so ist.

    Ich bin aber weder Arzt sodass ich ihn direkt nicht etwa untersagen kann, andere Stelle haben da aber sehr wohl die Möglichkeit und meiner Meinung nach auch die Pflicht wenn es schon sämtliche An- und Nachfragen aus dem Aktivenlager gibt.

    Ist ja unverantwortlich und eine Zumutung für alle die Beteiligten und warum er nicht aus den Wetten genommen wird!!!!!!

    Sollte für meinen Geschmack gar keinen Rennen mehr in seinem gesundheitlichen Zustand fahren dürfen. Wünsche ihn gesundheitlich, dass er sich nochmals erfängt was auch immer er genau hat - darüber hat er nicht einmal die eigene Familie eingeweiht - aber aktuell ist er eine Gefahr für jeden der in Rennen teilnimmt.

    Hoffe das wird demnächst unterbunden. Es ist nicht schön weil der Trabrennsport und die Pferde wohl das Einzige sind was er in seinem Leben noch hat - aber in dem Moment wo es für ihn selbst und vor allem andere gefährlich wird bleibt kein anderer Weg.

    Wollte das zwar eigentlich jetzt nicht zwingend öffentlich machen, aber da mich sowieso schon jeder darauf anspricht ist es für mich am einfachsten.