Rein wirtschaftlich wird das "PMU-Projekt" für den Welser Trabrennverein heuer weniger abwerfen in der Endabrechnung als in den vergangenen Jahren. Das hat mit dem Verteilungsschlüssel zu tun, der wie schon einige Male erklärt 15% des Gesamtpools für die Nicht-PMU Veranstalter vorsieht, und darunter wieder aufteilt die Anzahl der ausgetragenen Rennen der Vereine zu den Gesamtrennen der "PMU-Nichtveranstalter" wo man sicherlich rein als Welser Trabrennverein ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben 2/3 aller Nicht-Veranstalterrennen stets ausgetragen hat, und somit geschätzt auf etwa 10% des Gesamtpools gekommen ist.
Ein wenig positiver wird es noch durch den Umstand der Verschiebung des Renntages in Enghien, wodurch Wels bekanntlich ja 7 anstatt nur 4 Premium Rennen auf Equidia ausgestrahlt hat. Dennoch ist man hier mit 7 von knapp über 100 ausgetragenen PMU Premium Rennen bei nur etwa 7% der ausgetragenen Rennen und das von 85%, bedeutet man erhält aus dem PMU-Gesamtpool wie oben beschrieben weniger als in den vergangenen Jahren.
Dennoch ist dieser Schachzug von Präsident Karl Moisl im Sinne des österreichischen Trabrennsports ein guter gewesen, denn hiermit ist Österreich ein wenig flexibler geworden was die Verteilung der PMU-Renntage auf Termine unter der Woche betrifft geworden. Immerhin ist man im Schnitt pro Rennen heuer in der internen Österreichrangliste derzeit auf Platz 1 und nach der Krieau mit dem Derbyrenntag wo wir ebenfalls im Genuss von mehr übertragenenen PMU Rennen gekommen sind auf Platz 2 im Tagesumsatz. Bessere Umsätze versprechen am ehesten dann noch die sonntägigen Krieauer PMU-Lunch Renntage am 15.11.und 27.12. die quasi Vorspiel im Pariser Wintermeeting sein werden, dennoch ist ein solcher exorbitanten Umsatzschnitt wie jener in Wels nicht leicht zu überbieten.
Insgesamt gesehen wird sich somit dieser "PMU-Opferrenntag" für Wels und den gesamten österreichischen Trabrennsport in den kommenden Jahren also sicherlich positiv auswirken, da nun einmal die PMU-Umsätze wie ja an den Statistiken zu sehen ist ganz stark von guten Beginnzeiten abhängt.
Die bisher besten 6 Renntage im Schnitt pro Rennen bestätigen das auch:
Platz 1: Donnerstag, 13.08. Wels mit 7 PMU-Rennen (13:07 bis 16:20 Uhr) - 315.630,34 Euro
Platz 2: Montag, 06.04. Wien-Krieau mit 5 PMU-Rennen (11:14 bis 13:22 Uhr) - 313.836,09 Euro
Platz 3: Sonntag 07.02. Wien-Krieau mit 5 PMU-Rennen (10:42 bis 12:47 Uhr) - 306.562,43 Euro
Platz 4: Sonntag, 11.01. Wien-Krieau mit 5 PMU-Rennen (10:32 bis 12:47 Uhr) - 304.960,10 Euro
Platz 5: Sonntag, 21.06. Wien-Krieau mit 11 PMU-Rennen (14:47 bis 20:10 Uhr) - 272.570,96 Euro
Platz 6: Mittwoch, 15.07. Baden mit 4 PMU-Rennen (19:04 bis 20:43 Uhr) - 250.554,05 Euro
Unter der Woche als Lunch Renntag ist somit extrem wichtig, wie man eben an dieser Aufstellung sehen kann. Somit kann man hier auch einmal ein Dankeschön ausrichten im Sinne des österreichischen Trabrennsports. Da Wels auch geographisch gut gelegen ist für die Gäste aus Bayern, sind auch halbwegs gut gefüllte Felder zu erwarten.
Ändert zwar weiterhin nichts dass ich in Wels in einigen Bereichen noch Verbesserungsbedarf sehe, daran könnte man aber auch arbeiten wenn man will und nicht immer nur stur bleibt - dennoch wurde dort ein wichtiger Schritt getan.
Ich hatte überlegt nochmals auf die Vorkommnisse des letztwöchigen PMU-Renntages (9.Rennen mit falschen Einlauf) einzugehen, aber es scheint sowieso niemanden zu interessieren ob ein Fehler passiert ist bzw. ob der vielleicht Konsequenzen für PMU-Rennen in Österreich hat. Somit spare ich mir das 
Bin gespannt wie der nächstjährige PMU-Kalender aussieht - wenn ich einen Wunsch hätte dann sind davon einige unter der Woche zu Mittag