Beiträge von Scuderia_P

    Jeder Trainer und auch die Besitzer verlieren die Lust bei diesem Kasperltheater!

    Nächste Baustelle: Rennleitung


    Ich war in den 90er Jahren selbst in der Rennleitung in Baden und meine oberste Prämisse war "Gleiches Recht für alle". Wenn die Rennleitung nicht auf dieser Grundlage ihre Entscheidungen trifft ist sie fehl am Platz im Rennleitungsauto. Meiner Meinung nach führt diese Mentalität "dem oder der werden wir zeigen wer der Herr im Haus ist" nur dazu, dass sie im Haus bald alleine sein werden. Hinter jedem Berufsfahrer (Trainer) stehen Besitzer und Amateurfahrer sind auch ein wesentlicher Bestandteil unseres geliebten Sports, wenn sie die Lust verlieren, wird die Veranstaltung von Rennen noch schwieriger werden. Ich möchte nicht überheblich wirken aber in Italien, Frankreich und Schweden kann man auch sein Geld investieren.

    Auf eine erfolgreiche Saison in Baden unter dem Motte "Gleiches Recht für alle"


    Rudolf Pichler

    Die Strafautomatik sollte man einmal überdenken.

    „Hippotel“ schreibt im trottoforum nachfolgendes zu diesem Thema:


    Strafe ohne Schuld? Das sollte es seit die Römer es der Menscheit lehrten, nicht geben : nulla poena sine lege / culpa ... Als Automatik schon gar nicht. Damit ebnen wir der Herrschaft der Algorithmen den Weg. Ebenso unsinnig wie der Entzug von Prämien bei negativer Dopingproben unter Berufung auf eine frühere Dopingprobe. Dann dürfte folgerichtig kein Pferd mehr am Rennbetrieb teilnehmen, wenn es einmal positiv getestet war. Darüber kann man ja diskutieren. Aber das ist nicht die Rechtslage.

    Die Tatsache, dass auf eine B-Probe verzichtet wird, ist kein Schuldeingeständnis, sondern ein Verzicht. Eine Verunreinigung von Futtermitteln ist nicht so ungewöhnlich. Bei über 100 000 verseuchten Eiern nehmen wir das hin, bei Pferdefutter muss es Vorsatz und Absicht sein. Es kann auch Zufall sein. Die Aufklärung des Sachverhalts abzuwarten ist ein Gebot der Fairness. Jedes Urteil, das dem vorausgeht, ist zwangsläufig ein ... genau ... VORURTEIL.


    P.S.: Ich bin ein entschiedener Gegner von Doping, aber die Zentrale muss das Verfahren bei einem Dopingfall zeitnah überarbeiten.

    Neues aus Pont Chateau: Aufgrund der Sonneneinstrahlung und der ständigen Bearbeitung der Bahn haben die Verantwortlichen folgende Entscheidung getroffen. Die Quinté wird gelaufen, danach die Rennen 5-9 und die Rennen 1-3, die wegen Unbenützbarkeit der Bahn nicht gelaufen werden konnten, werden nach dem 9ten Rennen gelaufen.


    Was ist die Lehre daraus: man kann auch Entscheidungen treffen, die von allen Beteiligten akzeptiert werden.


    P.S: nicht geklärt wurde die Eisenpflicht, es gab keine offizielle Antwort auf diese Frage (laut Kommentar Trotto.de) - An dieser Stelle ein Danke an diesen fachlich erstklassigen Kommentar.

    Sitze gerade vor dem PC und wollte den Renntag in Pont Chateau verfolgen. Herrliches Wetter und die Bahn schaut sehr gut aus. Es inspizieren gerade die Trainer die Bahn und es wird folgendes bekanntgegeben: Die Trainer habe sich entschlossen nicht zu starten, da die Bahn zu hart ist und die Verletzungsgefahr der Pferde ein zu großes Risiko darstellt. Das 4. Rennen (Quinté) wurde noch nicht gestrichen, sollte es stattfinden, werden alle Pferde mit Eisen antreten.


    Ohne Worte!!!!

    Ich durchschaue leider nicht die Zuteilung der Dotationen in PMU Rennen. In Schweden und in Frankreich sind die Rennen in Klasse II, I, Bronsdivision, Silverdivision und Golddivision oder Course G-A und Gruppe I-III eingeteilt. Die Rennpreise der Golddivision sind natürlich höher wie in einem Klasse II Rennen. Wenn ich ein Bronsdivisionspferd kaufe, weiß ich auch um welchen Rennpreis ich fahre. Könnte man nicht auch bei uns eine Kategorisierung einführen? Mein Vorschlag für PMU Rennen:


    Kat. E DGS (-100/-200/darüber) 3.500-4.500

    Kat. F TFT 4.000-5.000

    Kat. D -10.000 4.000-5.000

    Kat. C 10.000-20.000 4.000-6.000

    Kat. B 20.000-35.000 5.000-7.000

    Kat. A ab 35.000 5.000-8.000


    Der Vorschlag ist nicht in Stein gemeißelt, da ich die Verträge mit der PMU nicht im Detail kenne, aber jeder Trainer und Besitzer wüßte, was für ein Kategoriepferd er hat und um welchen Rennpreis er einspannt.


    Rudolf Pichler

    messa

    Ihre Wünsche nach Bedeckungsprämien für Zuchtstuten, Erhöhung der Züchterprämien, Vermarktungsmöglichkeiten durch Auktion, Auslandsaufenthalte und Vorträge sind sehr engagiert, aber wie stellen sie sich dies mit einem Budget von € 8.200/Jahr, welches der Club zur Verfügung, hat vor? Es gibt in Österreich noch ca. 150 Mutterstuten, ist ihnen geholfen mit einer Bedeckungsprämie von € 50/Stute? Messa wir leben nich in Frankreich oder Schweden mit Milliardenumsätze, unser geliebter Sport ist in Österreich zu einer Randsportart am äußersten Rand verkommen. Der Club möchte nach besten Wissen und Gewissen ihr Budget für Züchter und Besitzer zur Verfügung stellen. Ob jetzt etwas mehr für die Züchter (erhöhte Dotation ist gleich erhöhte Züchterprämie bei Clubrennen) oder mehr für die Besitzer (Besitzerprämien) von diesem Betrag übrig bleibt ist marginal. Glauben sie wirklich das es ein Großbesitzer wie Herr Bauer, mit ca. 60 Pferden im Training, angewiesen ist auf die Besitzerprämien? Sind wir doch froh, dass es noch Leute gibt die sich in ihrer Freizeit im Club engagieren. Ein Danke an diese Leute!


    Rudolf Pichler

    ehemals Champion Trotters