Tausende alte Rennpferde illegal zu Snacks verarbeitet.
Rennpferde
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ich nehme an, es geht um die Aktion von Europol, die in Irland, Frankreich, Niederlanden und Belgien festgestellt haben, dass ehemalige Rennpferde (nicht zum Verzehr geeignet) mit falschen Papieren doch zu Schlachtpferden wurden.
Artikel zb hier Ganzer Artikel bei Kurier.at
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Warum müssen Rennpferde immer wieder für Skandale herhalten?
In einem Forum, das sich mit österreichischen Trabrennpferden, ihrer Zucht und unserem Sport beschäftigt, wurde gestern ein Beitrag mit der Überschrift
„Tausende alte Rennpferde illegal zu Snacks verarbeitet“
eingestellt – dazu lediglich der Hinweis auf einen entsprechenden Medienbericht.
Ich frage mich ehrlich: Was soll ein solcher Beitrag in einem Forum für österreichische Trabrennpferde bewirken?
Wenn es sich um einen internationalen, kriminellen und profitorientierten Pferdefleischhandel handelt, dann sollte dieser auch als solcher benannt werden. Was aber hat ein solches Netzwerk mit unseren österreichischen Züchtern, unseren Pferden und unserem Trabrennsport zu tun?
Natürlich müssen kriminelle Machenschaften aufgezeigt und aufgeklärt werden. Niemand wird sich gegen den Schutz von Tieren oder gegen illegale Praktiken aussprechen. Aber es macht einen entscheidenden Unterschied, ob man über einen konkreten Skandal berichtet oder ob man Rennpferde erneut als Aufhänger für eine negative Geschichte verwendet.
Gerade deshalb halte ich es für problematisch, solche Meldungen ohne jeden weiteren Zusammenhang in ein Forum zu stellen, das sich dem österreichischen Trabrennsport widmet.
Österreichische Traberzucht ist etwas anderes
Unsere österreichischen Traberzüchter investieren Zeit, Geld, Geduld, Verantwortung und vor allem sehr viel Leidenschaft in ihre Pferde.
Ein Fohlen aufzuziehen bedeutet nicht einfach, ein Tier zu produzieren und irgendwann wieder zu verkaufen. Es beginnt mit der Auswahl der Zuchtpartner, geht über die Geburt und Aufzucht bis hin zur täglichen Betreuung, Ausbildung und Vorbereitung auf den Sport.
Hinter jedem Pferd stehen Menschen, die sich über Jahre um diese Tiere kümmern, mit ihnen arbeiten, mit ihnen mitfiebern, Erfolge feiern und ebenso Rückschläge erleben.
Diese Menschen und diese Arbeit verdienen Respekt.
Deshalb möchte ich mich – auch im Namen vieler österreichischer Traberzüchter – ausdrücklich von internationalen, kriminellen und profitorientierten Netzwerken, wie sie in dem genannten Bericht beschrieben werden, distanzieren.
Das hat nichts mit der verantwortungsvollen österreichischen Traberzucht zu tun.
Müssen wir unseren eigenen Sport ständig schlechtreden?
Was mich zunehmend stört, ist die Tatsache, dass Rennpferde immer wieder als Verbindung zu negativen Schlagzeilen herhalten müssen.
Warum wird in einem Forum für österreichische Trabrennpferde nicht genauso oft über die Menschen, die sich täglich für die Pferde einsetzen, über erfolgreiche Zucht, schöne Pferde, Nachwuchs, sportliche Leistungen oder besondere Geschichten aus unserer Traberwelt gesprochen?
Warum muss immer das Negative im Vordergrund stehen?
Unser Sport hat durchaus Probleme und darüber muss man auch sprechen können. Aber wenn wir wollen, dass der Trabrennsport eine Zukunft hat, sollten wir nicht selbst dazu beitragen, dass Außenstehende ihn ausschließlich mit Skandalen, Tierwohlproblemen und negativen Schlagzeilen verbinden.
Wir sollten unseren Sport auch zeigen, wie er tatsächlich ist.
Mit engagierten Züchtern, mit Menschen, die ihre Pferde lieben, mit Nachwuchs, mit Tradition, mit sportlichem Ehrgeiz und mit der Hoffnung, vielleicht eines Tages ein außergewöhnliches Rennpferd gezüchtet zu haben.
Deshalb meine Bitte
Ich möchte niemandem vorschreiben, welche Nachrichten er interessant finden muss. Aber ich halte es für wichtig, sich zu überlegen, welche Inhalte in ein Forum gehören, das ausdrücklich der österreichischen Traberzucht und dem österreichischen Trabrennsport gewidmet ist.
Ein internationaler Pferdefleischskandal, der keinen Zusammenhang mit Österreich oder unseren Züchtern hat, gehört meiner Meinung nach nicht hierher – insbesondere dann nicht, wenn er lediglich mit einem kurzen, reißerischen Satz eingestellt wird und dadurch erneut der Eindruck entsteht:
Rennpferde = Skandal.
Davon möchte ich mich ausdrücklich distanzieren.
Unsere österreichischen Traberzüchter stehen für etwas anderes.
Für Verantwortung.
Für Geduld.
Für Erfahrung.
Für Leidenschaft.
Und vor allem für die tägliche Arbeit mit unseren Pferden.
Lasst uns deshalb in diesem Forum auch genau darüber sprechen und diese Seite unseres Sports sichtbar machen.
Nicht jeder negative Bericht über Rennpferde muss automatisch Teil unserer österreichischen Traberwelt werden.
Und schon gar nicht sollten wir zulassen, dass die Arbeit unserer Züchter durch internationale kriminelle Machenschaften in ein falsches Licht gerückt wird.
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Gottfried H ist für seine fast ausschließlich negative Postings bekannt! Schade!!
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Der KANN nichts Positives posten, ist ein psychologisches Phänomen. Im Volksmund "Miesmacherschlumpf" genannt.
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Frau Rupp - super Beitrag von ihnen, gratuliere! Hätten wir doch noch mehr so kompetente Leute hier im Forum - dann gingen diese "Gottfrieds" ganz unter.
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Eigene user gibt es in jedem Forum, das ist wie im echten Leben. Solte man nicht überbewerten, eher überlesen...
Der Beitrag von Frau Rupp ist weltklasse und man weiß in diesem Fall, das jedes Wort gelebt wird. Der Sport in D und AT braucht - wenn ich mir das ob der Geburtszahlen ausrechne - dringend mehr solche Menschen!
Leider entspricht es dem Zeitgest, irgend etwas negatives zu suchen und auszuwaiden - die positiven Dinge kommen - nicht nur im Trabersport - oft viel zu kurz!
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im Übrigen, es geht hier um ausgediente Galopper aus Irland und 2 Händler aus Holland/Belgien !
Keine Traberbeteiligung !