Der Club der Trabrennstallbesitzer und Züchter Österreichs geht mit der Zeit!!

  • Werte Mitglieder des Clubs!

    Es wird immer schwieriger, Clubrennen mit ausschließlich österreichisch gezogenen Pferden zu Stande zu bringen. Auch die Mitglieder des Clubs werden immer weniger.

    Es ist uns jedoch als Vorstand des Clubs ein Anliegen, mehr für unsere Mitglieder zu tun.

    Deshalb haben wir für 2018 folgende Neuerung beschlossen:

    Es wird weiterhin Clubrennen geben, mit einer Dotationserhöhung des Clubs um € 800.- (Startberechtigt sind dort weiterhin nur Clubmitglieder.)

    Zusätzlich werden in einigen Nicht-PMU-Rennen , die offen für alle sind, für die drei in der Wertung bestplatzierten, österreichisch gezüchteten Pferde, deren Besitzer Mitglieder des Clubs sind, folgende Besitzerprämien ausgeschüttet:

    Für den bestplatzierten österr.Traber € 300.-

    Für den 2bestplatzierten € 200.-

    Für den 3bestplatzierten € 100.-

    Diese Preise werden als Besitzerprämie ausbezahlt und nicht auf die Startsumme angerechnet !

    Wir hoffen, mit dieser Initiative einen neuen Schritt zur Förderung der österreichischen Traberzucht getan zu haben.

    Für den Vorstand:

    Walter Bauer Mag. Peter Ruiner Karl Kneusel

    Johann Krejci Franz Klampfer

  • Liebe Messa (SM),

    Club der TRABRENNSTALLBESIZER und ZÜCHTER, also nicht nur Interessensvertretung der Züchter. Außerdem kommen die Prämien auch nur österreichisch gezüchteten Pferden zu Gute.


    Aber es ist ja ohnehin mittlerweile egal, welche Aktionen man setzt, irgend wer ist immer unzufrieden.


    Wir sind aber für weitere Anregungen jederzeit dankbar.


    Also jetzt konkret die Frage an dich: wärst Du der Vorstand des Clubs, was würdest DU für die Züchter vorschlagen.


    Vielen Dank im Voraus für deine kreativen Ideen.


    LIG Peezy

  • Lieber Peezy!

    Ich schätze deine Bemühungen für den österreichischen Trabrennsport sehr, und ich bin nicht unzufrieden, aber ich frage mich, was es für den Züchter für einen Benefit hat, eine Besitzerprämie auszuschütten und ich kann mir auch niemanden vorstellen, der wegen 100-300€ zu züchten beginnt, wir zahlen uns im Prinzip ja eh schon alles selber, angefangen von der Rennbahnbenützungsgebühr, der Boxgebühr, der Trainingsgebühr, der Unterstützung für die Zentrale, Mitgliedsbeiträge bei sämtlichen Vereinigungen, Nenngeld, von der Erhaltung der Pferde gar nicht zu sprechen.

    Ich bin sowohl Rennstallbesitzer und war auch Züchter, aber meine Interessen sehe ich vom Club nicht vertreten, er ist für mich fast nicht existent.

    Wenn ihr schon Geld zu verteilen habt, das ja auch von den Mitgliedern kommt, unterstützt die Züchter mit einer Bedeckungsprämie für jede Stute, erhöht die Züchterprämie(gleichzeitig die Trainerprozente reduzieren), schafft Möglichkeiten, die Zuchtprodukte zu vermarkten(Auktion, Internetauftritt,..), schauen wir uns Gestüte oder Ställe im Ausland an, Vorträge über Zuchtmuster, Medizin,....es gäbe viele Dinge, aber

    "Alles Große in der Welt wird nur dadurch Wirklichkeit, dass irgendwer mehr tut, als er tun müsste!"

  • aber ich frage mich, was es für den Züchter für einen Benefit hat, eine Besitzerprämie auszuschütten

    hat dann Sinn, wenn Züchter Besitzer ist

    Wenn ihr schon Geld zu verteilen habt, das ja auch von den Mitgliedern kommt, unterstützt die Züchter mit einer Bedeckungsprämie für jede Stute, erhöht die Züchterprämie(gleichzeitig die Trainerprozente reduzieren), schafft Möglichkeiten, die Zuchtprodukte zu vermarkten(Auktion, Internetauftritt,..), schauen wir uns Gestüte oder Ställe im Ausland an, Vorträge über Zuchtmuster, Medizin,....

    Bedeckungsprämie kann ich mir vorstellen, müsste man sich einmal durchrechnen, wir haben bei ca. 150 Mitgliedern zu € 60.- in etwa € 8.200.-/Jahr zur Verfügung. Daher ist eine Erhöhung der Züchterprämie von Seite des Clubs nicht finanzierbar. Müsste von den Vereinen kommen.


    Trainerprozente reduzieren? Kann ich gerne mal als Vorschlag einbringen, rechne aber mit Attentaten von Seiten der Trainer :-) und noch lebe ich gerne.


    Es ist am Derbywochenende/Samstag ein Verkaufsrennen in Planung.


    Wen würdest du gerne besuchen? Ich habe zu wenig Einblick.


    Welche Vorträge wären interessant, da lässt sich sicher was machen.

  • messa

    Ihre Wünsche nach Bedeckungsprämien für Zuchtstuten, Erhöhung der Züchterprämien, Vermarktungsmöglichkeiten durch Auktion, Auslandsaufenthalte und Vorträge sind sehr engagiert, aber wie stellen sie sich dies mit einem Budget von € 8.200/Jahr, welches der Club zur Verfügung, hat vor? Es gibt in Österreich noch ca. 150 Mutterstuten, ist ihnen geholfen mit einer Bedeckungsprämie von € 50/Stute? Messa wir leben nich in Frankreich oder Schweden mit Milliardenumsätze, unser geliebter Sport ist in Österreich zu einer Randsportart am äußersten Rand verkommen. Der Club möchte nach besten Wissen und Gewissen ihr Budget für Züchter und Besitzer zur Verfügung stellen. Ob jetzt etwas mehr für die Züchter (erhöhte Dotation ist gleich erhöhte Züchterprämie bei Clubrennen) oder mehr für die Besitzer (Besitzerprämien) von diesem Betrag übrig bleibt ist marginal. Glauben sie wirklich das es ein Großbesitzer wie Herr Bauer, mit ca. 60 Pferden im Training, angewiesen ist auf die Besitzerprämien? Sind wir doch froh, dass es noch Leute gibt die sich in ihrer Freizeit im Club engagieren. Ein Danke an diese Leute!


    Rudolf Pichler

    ehemals Champion Trotters

  • Danke für die Aufklärung, aber ich weiß, in welchem Land ich lebe und welche Probleme unser Sport hat, ob Hr. Bauer auf die Besitzerprämie angewiesen ist, hoffe ich nicht, habe ich auch nicht behauptet, und wo sich jemand in seiner Freizeit engagiert, ist jedem selbst überlassen, weshalb sich meine Dankbarkeit dafür in Grenzen hält.

    Zu einer Bedeckungsprämie: Man muss nicht im Gießkannenprinzip alle fördern, sondern es könnte an gewisse Qualitätskriterien einer Zuchtstute gekoppelt werden, oder z. B. bei Erstbedeckung in Betracht kommen.

    Aber egal, ich bin auf der Suche nach einem Franzosen, da brauche ich mir dann um diese Dinge keine Gedanken mehr zu machen.

  • Einspruch zur Strafverhängung "wegen verspäteter Abmeldung (PMU)" in Höhe von je 300 € an alle Nichtstarter vom 26.2.

    Mehrere auswärtige Trainer waren bereits nach 7 Uhr früh in der Krieau zur Bahnbesichtigung.

    Abgesehen von der Härte der Bahn war vor allem die Tribünenseite unter der dünnen Sandschicht vereist, was einen Start der Pferde durch verantwortungsbewusste Trainer,

    teils auch nach Besprechung mit einigen Besitzern, unmöglich machte.

    Um ca. 9 Uhr haben die Trainer Fischer/Brandstätter, Krenmayr, Lichtenwörther, Schwarzlmüller und Strandquist beim Generalsekretär Pfeiffer vorgesprochen und die Abmeldung all ihrer Pferde angekündigt.

    Seitdem der starke Frost für den Renntag bekannt war haben verschiedene Trainer und Funktionäre bei Verantwortlichen des WTV interveniert, die Bahn wurde jedoch übers Wochenende nicht dementsprechend bearbeitet. Der WTV-Präsident hat selbst zugegeben, dass am Wochenende keine Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

    Aufgrund dieses Versäumnisses des WTV und aufgrund der fachmännischen Einschätzung durch eine Vielzahl an relevanten Trainern, dass die Bahn als verantwortungsvoller Betreuer von Traberpferden nicht gefahrlos zu befahren ist, kann kein schuldhaftes Verhalten an die Besitzer durch Verhängung eines Reugeldes von je 300 € überwälzt werden.

    Da mehr als die Hälfte der Starter abgemeldet worden ist handelt es sich nicht um die Fehleinschätzung Einzelner !

    Außerdem sind Rennen auf einer solchen Bahn unter tierschutzrechtlichen Gesichtspunkten problematisch.

    Und es ist nicht fair Besitzern ein Reugeld aufzuerlegen, die großteils an der Situation/Entscheidung keinen Anteil hatten.

    Der Besitzerclub verlangt daher die Aufhebung all dieser Strafgebühren.

    Dem Club und auch allen Trainern ist die Problematik gegenüber der PMU voll bewusst.

    Es tut allen leid, dass es zu dieser Situation gekommen ist.

    Jeder versucht seinen Job nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen.

    Drohungen und gerichtliches Vorgehen in einer ohnehin für den Trabrennsport schwierigen Zeit machen daher keinen Sinn.

    Mit freundlichen Grüßen

    Walter Bauer (Präsident) Karl Kneusel und Peter Ruiner (Vizepräsidenten)